Schrumpfung - die Achillesferse der (Raum-)Planung

Das Projekt "Schrumpfung - die Achillesferse der (Raum-)Planung" wird von Frau Univ.-Prof. Dr. Gerlind Weber geleitet und es ist derzeit noch in Arbeit. Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die These, dass die räumliche Planung stark "wachstumsfixiert" ist und dementsprechend für auch langanhaltende Schrumpfungsprozesse im Raum kein adäquates Handlungsrepertoire entwickelt hat.

Diese Annahme wird auf verschiedenen Abstraktionsebenen hinterfragt:
1. auf der Ebene der Planungstheorien
2. auf einer kritischen Analyse einschlägigen Rechts und
3. auf einer Untersuchung der Entwicklungsprozesse und Entwicklungsstrategien von acht sozio-ökonomischen Schrumpfungsräumen.

Diese Analyse mündet in folgende Teilschritte:
- Synthese: Aufzeigen der Systemlücken und Fehleinschätzungen von Schrumpfungsprozessen in der räumlichen Planung
- Schlussfolgerungen: Suche nach Strategien und Instrumenten in der Raumplanung mittels derer Schrumpfungsprozesse "angenommen" und planerisch begleitet werden können.