Evolution und Degeneration der Stadt

Hermann Knoflacher, Celine Wawruschka, 2020

Aus evolutionärer Sicht sind Städte ein Experiment, ob es der Spezies des Homo Sapiens gelingt, nachhaltig in hoher Dichte miteinander zu leben, ohne seine Lebensgrundlagen zu zerstören. Ein Experiment mit fraglichem Ausgang. Mit der Beschleunigung durch die Nutzung fossiler Energie für Maschinen entstand ein neuer, nicht mehr an den Menschen angepasster Rhythmus des Lebens, der das Denken und damit die Städte zunehmend veränderte. Nicht in der physischen, sondern der geistigen Mobilität liegt die Zukunft auch der Städte. Diese Lösung der Probleme liegt daher im Kopf. Eine Anregung zum Nach- und Überdenken.