Ernst Gehmacher

Ernst Gehmacher studierte Landwirtschaft, Soziologie und Psychologie in Wien. Von 1957 bis 1962 war er Redakteur der Arbeiterzeitung und anschließend Konsulent der europäischen Zweigstelle der General Teaching Corporation. Ab 1965 war er am Institut für empirische Sozialforschung (IFES) tätig, dessen Geschäftsführer er von 1976 bis 1995 war. Er war Berater von Regierung, Sozialpartnern und Unternehmen. 1996 gründete er das Büro für die Organisation angewandter Sozialforschung (BOAS). Forschungsschwerpunkte waren Fragen der Lebensqualität, Glücksforschung, Modellierung sozialer Systeme. Angeregt durch das OECD-Programm „Measuring Social Capital“ lag der Schwerpunkt seiner Arbeit in den letzten Jahren auf Studien zum Sozialkapital in verschiedenen sozialen Kontexten wie Gemeinden, Unternehmen, Spitälern, Pfarren, Vereinen und Schulen.